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was dem Gefangenen Vertrauen einzuflößen ſchien. Einen Verräther glaubte er wenigſtens nach Allem nicht an ſeiner Seite zu haben.
„Gehen wir vorwärts“ ſagte er.
Leonidas Stapelmann erſtieg ſchweigend die ſteinerne Treppe.
Der Gefangene folgte ihm Stufe an Stufe.
Oben war es ſtill geblieben. Man hörte nirgends das geringſte Geräuſch.
Wie es ſtill war ſo herrſchte auch überall die tiefſte Finſterniß. Es war unterdeß völlig dunkler Abend geworden. Ein Licht brannte nirgends.
Sie erreichten oben die Mündung der Treppe.
Leonidas Stapelmann hielt wieder ſeinen Schritt an.
Er horchte in die Dunkelheit hinein. Er erblickte nichts darin, aber er hörte einen Athem.
„Peter Knauſt, biſt Du es?“ fragte er.
„Ja, ich bin es“ antwortete die Stimme des alten finſtern Schließers.
„Peter Knauſt, Deine Feigheit arbeitet ſtark in Dir. Oder wäre es der wieder erwachte alte Muth, der dreimal Spießruthen lief?“
Der Schließer antwortete nicht. Man hörte nur ſein ſtärkeres Athmen.


