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„Hülfe!“ rief er. „Herr Jeſus, Hülfe! Ein toller hochwürdiger Herr Pater!“
Er war aber auch ein kräftiger Menſch. Als die Fäuſte des tollen hochwürdigen Herrn Paters ihn nicht loslaſſen wollten, gebrauchte er die ſeinigen.
Es entſtand ein Ringen und Balgen in der Zelle.
„Helft mir, helft mir, Bruder Pförtner, gegen den Spitzbuben“ rief der Bruder Servatius.
„Ein Toller, ein Verrückter!“ rief der Vogelhändler.
Die Vögel ſchrieen und kreiſchten dazwiſchen und wollten den Kaſten ſtürmen.
„Herr des Himmels“ rief eine Stimme in die Zelle hinein, „wird in dem frommen Franciscanerkloſter'ſo der Charfreitag eingeweiht?“
Die Streitenden und Kämpfenden ließen von ein⸗ ander los.
Der Bruder Servatius hörte und ſah auf einmal.
„Das iſt der Rechte!“ rief er. „Der Kerl hat mich betrogen. Das iſt der Spitzbube!“
Und er ſchickte ſich an, mit ſeiner ganzen Wuth und ſeiner ganzen Kraft über Leonidas Stapelmann her⸗ zufallen.
Wie kam der Zeiſiggrüne in der erſten Morgenfrühe des Charfreitags in das Franciscanerkloſter zu Walden⸗ brück?


