Teil eines Werkes 
3. Band (1869)
Entstehung
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den Wagen, und Evychen ſträubte ſich nicht, als ſie Thränen in den Augen der Dame mit dem ſchönen, herben und doch ſo unglücklichen Geſicht ſah.

Wie kamen in dieſem Augenblicke Thränen in die Augen der Gräfin?

Der alte Konrad hatte unterdeß die Wärterin mit dem Kinde und die Begleiterin der würdigen Mutter — Schweſter Urſula hieß ſie, ich werde ſpäter noch von der guten dicken Schweſter erzählen — in den zweiten Wagen gehoben.

Der lange Lieutenant kannte die Wärterin, hatte die Schweſter ſchon bei ihrer Ankunft geſehen.

Die Gräfin Ferdinande war noch nicht eingeſtiegen.

Sie rief den alten Konrad zu ſich. Er ſollte auf der Schwalenburg bleiben. Sie hatte noch eine Frage an ihn. Sie nahm ihn auf die Seite.

„Haſt Du den Fremden geſehen der dem Verwalter das Billet übergeben?“

„Nein, Euer Gnaden.“

„Auch nicht den Ritter, der in dem Ruinenthurme geweſen war?“

„Auch ihn nicht, gnädigſte Comteſſe.“

„Du kannteſt die beiden verſchwundenen Erbgrafen Leopold und Franz, die Brüder meines Vaters?“

„Wie kommen Euer Gnaden zu der Frage?“