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„Hebe!“ lachte mit ihm fröhlich die Frau von Aren⸗ fels, und das Lachen wollte ihr die Kehle und das Herz zuſchnüren.
Ihre Blicke flogen unwillkürlich zu den grauen Felſen und Mauern, denen die Gondel entgegenſteuerte. Sie lagen ſo dunkel dahinten.
„Iſt es eine gute Vorbedeutung?“ fragte ſie ſich.
Das Lächeln des Kindes hielt ſchon nicht mehr vor, gegenüber der Angſt des Herzens.
„Erlaucht waren in der Schweiz?“ fragte der Ritt⸗ meiſter den Erbgrafen.
„Ja“ war die Antwort.
„Die Schweizerſeen ſind doch wohl etwas anders als dieſer?“
„Waſſer iſt Waſſer“, lachte der lange Lieutenant, „und ich denke, Rittmeiſter, für Euch erſt recht, der Ihr nach Eurem Sprichworte es nicht im Stiefel, ge⸗ ſchweige im Magen haben mögt.“
„Marnitz“, ſagte der Rittmeiſter faſt mit Würde, „das iſt ein gutes und geſundes Sprichwort, ein mili⸗ täriſches dabei, wenn ich an Fähnriche und Theewaſſer denke. Aber ich hatte die Berge in der Schweiz ge⸗ meint und nicht das Zuchthaus da oben.“
„Den Sparrenberg nennen Sie ſo, HerrRittmeiſter?“ fragte unbefangen der Erbgraf.


