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ling auf die Feſtung. Ich mußte meinem allergnä⸗ digſten Könige zu Protokoll danken, und dabei hörte ich die Herren ſagen, der König ſei doch vernünftiger geweſen als alle ſeine Geſetze und Miniſter und Pfaffen, Beſonders von den geiſtlichen Herren ſprachen ſie. Einer von ihnen, ſie nannten ihn den Wöllner, habe den König ordentlich überſtimmen wollen und immerzu geſchrieen: „Wer Menſchenblut vergießt, deſſen Blut ſoll wieder vergoſſen werden, und das unſchuldig gefloſſene Blut des Ermordeten kommt über Eure Majeſtät und über Ihre Kinder und Kindeskinder.“ Der König hatte ihnen aber doch Stand gehalten, allen den Pfaffen und Mi⸗ niſtern. Er hatte immer geſagt: „Für drei Züge aus einem Ulmer Kopf laſſe ich keinen Menſchen rädern oder auch nur köpfen.“ Dabei war es geblieben, und ich trage nun ſchon beinahe dreißig Jahre dieſe grau und gelbe Jacke.“
„Und es gefällt Dir darin?“ fragte Leonidas Stapelmann den begnadigten Raubmörder.
„Ich müßte lügen, wenn ich es anders ſagen wollte“, meinte Kaspar Schröder. „Ich habe mein gutes Eſſen und Trinken und mein warmes Bett und kann in der Feſtung frei herumgehen. Als Maurerburſche hätte ich es nicht weiter gebracht.“ „Von hier fort möchteſt Du alſo nicht?“


