Teil eines Werkes 
2. Band (1869)
Entstehung
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und Du willſt am Ende Deiner Tage lieber gar nichts mehr thun, und das iſt noch eine beſſere Verſorgung, und die gibt Dir der Graf. Du wirſt alſo heute Abend mit Deinem Gefangenen Dich ſelbſt befreien.“ Diesmal hatten die Worte des Aufſchneiders den finſtern Schließer doch etwas aus ſeiner Ruhe gebracht. „Elender Burſche, Du mißt die Leute nach Dir. Ich will arbeiten wie ein Hund, wenn ich nur aus dieſem Neſte und aus dieſer Geſellſchaft befreit werde. Aber das nicht darum, weil ich hier Gefangener bin. Das bin ich hier nicht mehr als alle, die in der Feſtung ſind, von dem Commandanten bis zu dem unterſten Trommler und Pfeifer. Ob ich, nach eingeholter hoher Erlaubniß, auf ein paar hundert Schritte weit das Feſtungsthor verlaſſen könnte und dann doch immer wieder hineinmüßte, oder ob ich mir die Mühe des Ausgehens und Wiederkommens ein⸗ für allemal er⸗ ſparen kann, das iſt für mich kein Unterſchied. Aber ich kann dieſe nichtsnutzige preußiſche Flunkerei nicht mehr aushalten. Da thun dieſe alten Invaliden, als ſei jeder von ihnen mindeſtens der alte Fritz, und was haben ſie denn gethan? Ich war doch auch dabei und weiß es. Durch Stock und Säbel mußten ſie in die Schlacht hineingeprügelt und hineingefuchtelt werden, der Gemeine von dem Korporal, der Lieutenant von