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Peter Knauſt, der finſtere Schließer, war unterdeß zu ſeinem alten Kameraden Leonidas Stapelmann zu⸗ rückgekehrt.
Sie gingen zuſammen in die Wohnung des Schließers, die in einer Stube oder Zelle unten in dem alten, ſchwarzen Gefängnißgebäude beſtand und gleich links von der Ein⸗ gangsthür lag.
„Nun, Peter Knauſt, edler, finſterer Charon, der Du anſtatt des Nachens dieſe Schlüſſel führſt, um die Todten über den ſchwarzen Acheron in Deine Hölle zu bringen, erzähle mir, wie es hier bei Euch ſteht.“
Leonidas Stapelmann redete ſo ſeinen Freund an.
Peter Knauſt war in ſeiner Zelle faſt noch finſterer als draußen.
„Sage Du mir zuerſt, was Du bringſt.“
„Zunächſt mich ſelbſt, Peter Knauſt.“
„Warum in dieſer Mönchskutte?“
„Bei Zeus dem Donnerer, das iſt ein ganzes Abenteuer. Ich erzähle es Dir ſpäter. Ich war ſchon als Vogelhändler auf dem Wege hierher; ich wollte Euch Vögel in der Feſtung verkaufen. Da traf ich die beiden Mönche, und ich änderte meinen Plan. Mit den Vögeln
kommt man wohl hier herein, aber nicht ſo leicht wieder
hinaus. Die braune Mönchskutte führt überall durch.“ „Wir wollen es hoffen“ ſagte finſter der Schließer.


