Teil eines Werkes 
2. Band (1869)
Entstehung
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„So komm!“

Und er nahm ihre Hand und ging mit ihr in den Garten beim Hauſe, und ſie ſuchten unter dem ſchmel⸗ zenden Schnee die erſten Schneeglöckchen hervor.

Sie waren wieder wie früher, wie ſie als Kinder geweſen waren.

Die Leute ſagten zwar, er habe einen alten Men⸗ ſchen, der häßlich und frech wie die Sünde und ein Prahlhans und ein Großſprecher dabei ſei, als Be⸗ dienten heimgebracht, aber was ging Evochen der häß⸗ liche Bediente an? Sie ſah ihn nicht einmal.

Vierzehn Tage nach ihm kam auch eine ſchöne fremde Dame an, mit einem Kinde, das ein Jahr alt ſein konnte; ſie wollte Frau von Arenfels heißen und eine Wittwe ſein, gar eine unglückliche, verfolgte. Sie lebte dennoch in Saus und Braus mit dem Erbgrafen und mit den preußiſchen Offizieren aus der benach⸗ barten Feſtung auf dem Sparrenberge; ſie wohnte gar bei dem jungen Grafen, dem unverheiratheten und zu⸗ dem als ausſchweifend verrufenen Manne, und der Graf litt, daß ſie ſich mit den Offizieren herumtrieb, und kein Menſch wußte, zu welchem Zwecke, wenn es nicht der war, ihr einen Mann und für ihr Kind einen Vater zu verſchaffen.

Von der Frau von Arenfels hatte Eychen freilich