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Da hatte Evychen ihm ſchon die Hand gegeben und ſagte zu ihm:
„Du ſiehſt recht krank aus, armer Leopold. Du mußt wieder unter die Menſchen kommen.“
„Darf ich wieder zu Dir kommen, Evchen?“
„Mein Gott, warum dürfteſt Du nicht?“
„Morgen bin ich bei Dir.“
Am andern Morgen war er bei ihr.
Sie lebten wieder wie ſonſt mit einander. Evchen war ganz die Frühere; ſie war nur noch dazu die ſorg⸗ ſame Hüterin des Kranken. Auch er wurde es dann wieder.
Aber es dauerte nur vierzehn Tage.
Da war er plötzlich verſchwunden.
War die Luſt zu dem frühern wilden Leben wieder in ihm erwacht? War es etwas Anderes?
Von Evchen hatte er keinen Abſchied genommen, nicht mündlich, nicht ſchriftlich.
Eychen war überraſcht, betrübt.
Er war auf Reiſen gegangen.
Er führe ein arges Leben in der Fremde, hieß es, in Italien, in deutſchen Bädern, im ſüdlichen Frank⸗ reich.
Auch Evchen hörte es.
Sie wurde betrübter, dann klar und ruhig.


