Teil eines Werkes 
2. Band (1869)
Entstehung
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Er vergrub ſich in die Einſamkeit des Schloſſes und Parkes der Schwalenburg.

Der junge Erbgraf müſſe ſehr krank ſein, hieß es.

Da kam Evchen zu ihm.

Sie war mit ihrem Onkel, der faſt täglich Geſchäfte dort hatte, nach der Schwalenburg gefahren. Sie waren im Nachen übergeſetzt. Der Landungsplatz war in einer Bucht an dem Schwalenburger Park.

Nicht weit von der Bucht ſaß der junge Erbgraf in einer Laube.

Er ſah Evochen, ſie ſah ihn.

Er wollte ſich verbergen. 3

Sie ging zu ihm; ſie konnte nicht anders.

Er mußte ihr entgegengehen.

„Ich hörte, Sie ſeien krank, Herr —“

Nein, „Herr Graf“ konnte ſie doch nicht aus⸗ ſprechen.

„Graf Leopold“, vollendete ſie.

„Und da wollteſt Du mich heilen, Eychen?“ fragte der Graf. 6 „Ach, wenn ich das könnte!“

„Kannſt Du wieder Du zu mir ſagen?“

Er wurde doch blaß und roth bei der Frage. Sie wurde es noch mehr.

„Ich glaube, es könnte mich heilen“ ſagte er.