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„Mit der Aufhebung des Kloſters kommen die Preußen
zu uns!“
„Mit einem Kirchenraube!“
„Wo ſollen die armen Nonnen bleiben? Es ſind ſo viele alte darunter! Und ſie waren alle ſo jung in das Kloſter gekommen! Und keine einzige hat es ſeit⸗ dem nur mit einem Fuße verlaſſen! So wiſſen ſie nichts von der Welt, und ſie ſollen in die Welt hinaus!“
„Und unſere Armen! Die Nonnen kleideten und ſpeiſten ſie! Wer ſoll ſich ihrer annehmen? Die Preußen? Sie wollen ja nur unſer Geld, und dazu nehmen ſie uns unſere Söhne, die arbeiten und Geld verdienen könnten.“
„Ja, Ihr Leute“, ſagte Leonidas Stapelmann, wa⸗ rum leidet Ihr es?“
„Was können wir dagegen machen, Herr?“
„Habt Ihr nichts von der franzöſiſchen Revolution gehört?“
„Gott behüte uns vor einer Revolution!“
„Elendes deutſches Volk!“ ſagte Leonidas Stapel⸗ mann. „Ohne Muth! Gar ohne Zorn!“
Sein Herr, der Erbgraf Leopold von Werdenburg, trat aus dem Hauſe zu ihm.
„Was redeſt Du den Leuten vor, Burſche?“
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