„Zetzt“ ſagte der Bediente. Er ſetzte ſich an das eine Ruderpaar, Bernhard an das andere. Sie ruderten den Nachen in den Fluß hinein. Sie waren nach fünf Minuten an dem andern Ufer. In einer kleinen Bucht legten ſie den Nachen an.
Der Bediente ſtieg an das Land, um ſich zu über⸗ zeugen, ob ſie an der rechten Stelle ſeien. Er kam zurück mit der Nachricht, daß es ſo ſei.
„Setzen wir uns wieder an die Ruder“, ſagte er zu
Bernhard. „Es werden drei kommen. In dem Moment,
da der letzte im Fahrzeuge iſt, müſſen die Ruder wieder arbeiten. Sind wir in fünf Minuten herübergekommen, müſſen wir in dreien zurück.“
Dann warteten ſie.
Es blieb dunkel und ſtill rund um ſie her. Kein Licht, kein Geräuſch war auf dem Waſſer, an den beiden Ufern, in weiterer Ferne.
Die Frau Mahler ſaß auf einer Bank in der Mitte des kleinen Kahns. Ihr Ohr mochte die Stille durch⸗ dringen, ihr Auge das Dunkel durchbohren wollen. Sie ſtrengte die Sinne vergebens an. Das Schlagen ihres Herzens hörte ſie vielleicht. Den Regen, der auf ſie niederfiel, den der Wind auf dem Waſſer ihr in das Geſicht trieb, fühlte ſie nicht.
„Was wird er ſagen, wenn er mich ſieht, wenn er


