Teil eines Werkes 
3. Band (1867)
Entstehung
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„Warten Sie hier. Wir ſind in einer Viertelſtunde wieder da.“

Die Frau Mahler, der Kammerdiener Gisbert's und Bernhard gingen weiter in die Haide und Finſterniß hinein.

Sie hatten ſchon nach zehn Minuten das Ufer der Spree erreicht.

Niemand war ihnen begegnet.

Der Fluß lag ſtill vor ihnen. Das träge Waſſer der Spree rauſcht nicht. Sein Plätſchern verhallte in dem Regen.

Auch jenſeits des Waſſers war Alles ſtill.

Die Finſterniß der Nacht ließ auch für das Auge nichts erkennen. Das Schloß und die Bäume des Parks mußten ſich an dem andern Ufer erheben; an den dunklen Wolken zeichnete ſich nichts ab.

Der Bediente hatte ſeine beiden Begleiter in gerader Linie zu einem Nachen geführt. Sie fanden ihn ange⸗ bunden. Sie ſtiegen alle drei ein. Er war mit zwei Paar Rudern verſehen. Der Diener löſte ihn.

„Wir müſſen warten, bis es elf ſchlägt“ ſagte der Bediente.

Wenige Minuten ſpäter ſchlug eine Uhr jenſeits des Fluſſes elf.

Es war die Thurmuhr des Köpeniker Schloſſes.