Teil eines Werkes 
3. Band (1867)
Entstehung
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mit, daß ich heute werde hierher gebracht werden und daß ich dem alten Gefangenwärter, Beermann unbedingt vertrauen möge, er ſtehe für ihn ein; mehr könne er mir nicht ſchreiben.“

Mahlberg war unruhig geworden.

„Seit wann kennſt Du Beermann?“ fragte er.

„Seit heute Abend, da er mich hierher zu Dir

führte.“

„Vorher haſt Du ihn nie geſehen?“

„Wo ſollte ich ihn geſehen haben?“

„Woher weißt Du denn, daß der Mann, den wir ſahen, Beermann iſt?“

Auch Horſt ſtutzte.

„Sein ehrliches Geſicht —“

„Kann auch der Spitzbube haben.“

„Erzähle Du mir von ihm“, ſagte Horſt.

Mahlberg erzählte, wie auch er heute Abend zum erſten Mal den finſtern Gefangenwärter geſehen, wie dieſer ihm das Billet von Gisbert gebracht und ihm ſeine und Horſt's Befreiung für die Nacht angekündigt habe.

„Nun wohl“, ſagte Horſt, „wie ſollte er zu den Billet Gisbert's gekommen ſein?“

„Wie es an Beermann nicht gekommen wäre, durch Verrath.“

„Teufel!“