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Der Domherr und Dame Gisbertine waren allein.
„Guten Tag, Onkel Florens!“
„Guten Tag, Gisbertine!“
„Onkel Florens, ich habe Dir etwas WVichtiges mit⸗ zutheilen.“
„Ich auch Dir, Gisbertine. Gisbert iſt hier.“
„Ich weiß es, und darum bin ich gekommen.“
„Ah, ich ſoll Dich mit ihm wieder ausſöhnen?“
„Nein!“
„Dich ohne Ausſöhnung zu ihm führen?“
„Nein; Du ſollſt mich nur ruhig anhören.“
„Sprich!“
„Gisbert iſt in Gefahr.“
„Ja, ja, vor Dir!“
„Lieber Onkel, erweiſeſt Du mir einen Gefallen?“
„Laß hören.“
„Wollteſt Du nicht ſo freundlich ſein, Deine Bemer⸗ kungen bis nachher aufzuſparen?“
„Ich ſehe, ich kann ſie mir ganz erſparen. Erzähle!“
„Onkel Florens, der Staat iſt in Gefahr.“
„Ah, Gefahr an allen Enden!“
„Wenigſtens für gewiſſe Leute, zum Beiſpiel für die Armee, das heißt für diejenigen, die bei uns die Armee ausmachen; ferner für Fräulein Hedwig von Tauben⸗ heim —“


