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„In einem Wagen, Euer Gnaden.“
„Wie ſieht ſie aus?“
„Eine ſehr ſchöne junge Dame. Ich habe ſie ſchon einmal bei Euer Gnaden geſehen.“
„Wo?“
„Auf der Dahlheimer Sägemühle, im vorigen Sommer.“
„Gisbertine?“ fragte ſich der Domherr. „Sie muß es ſein. — Führe mich zu ihr.“
Er gab ſeinen Gang zu der Frau Mahler auf und folgte dem Burſchen quer durch das Thal in den gegen⸗ überliegenden Wald.
Unterwegs erzählte der Burſche.
Er hatte ſeinen Botengang nach Hofgeismar an den Domherrn dazu benutzt, auf dem Rückwege einen Ab⸗ ſtecher nach Niederhelmern zu machen, um ſeine Mutter und Geſchwiſter zu beſuchen. Auf dem Wege von da nach Ovelgönne war es ihm, als er in die Nähe des Ovelgönner Thals kam, aufgefallen, das Rollen eines Wagens zu hören, der aus dem Thale in einem alten Holzwege in den Wald fuhr. Er war darauf zugegangen. Mitten zwiſchen den Bäumen hatte der Wagen gehalten. Er hatte nur die ſchöne junge Dame darin geſehen. Sie
hatte mit dem Kutſcher geſprochen. Auf einmal hatte ſie
ihn geſehen und herbeigerufen und nun ihm den Auftrag gegeben, den wohl der Kutſcher hatte ausführen ſollen.


