Teil eines Werkes 
3. Band (1867)
Entstehung
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Mancher Verwundete und Kranke, der ſich ſeine Wunden und ſein Siechthum in den Kämpfen, Schlachten und Strapazen der Feldzüge geholt hatte, war da.

In Hofgeismar war auch wieder der Domherr von Aſchen.

Er hatte ſein altes Quartier wieder bezogen, die alten Bekannten wiedergefunden; er war ſchon in Ovelgönne, an der Dahlheimer Sägemühle geweſen; er hatte freilich weder dort noch hier Alles ſo gefunden, wie die Lieben, die er wiederfand, und wie er ſelbſt es hätte wünſchen mögen; aber er ſelbſt hatte ſich ja nie die Illuſionen gemacht, die jenen jetzt genommen wurden, oder deren Zer⸗ ſtörung ſie noch erſt fürchteten oder auch nicht fürchteten. Außerdem war er nicht der Mann, den der Verluſt einer Hoffnung, auch bei Andern, hätte unglücklich machen können. So lebte er in dem Bade und in ſeinem alten Quartiere in ſeiner ruhigen und zufriedenen Weiſe fort; und er hatte ſchon vier Wochen ſo gelebt.

Da ſollte ihm doch in ſeine Ruhe eine Störung hineintreten.

Es war noch ziemlich früh am Morgen, als ſein alter Diener ihm einen Brief brachte.

„Von Ovelgönne, Euer Gnaden. Der kleine Bern⸗ hard brachte ihn.“ „Soll warten!“