Teil eines Werkes 
1. Band (1873)
Entstehung
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So kam das Ende des Jahres 1858, der Anfang des Jahres 1859. Amneſtie! hatte es ſeitdem täglich geheißen. Alle Welt forderte, alle Welt erwartete ſie; Deutſchland, Europa, wer an Recht, wer an Bildung glaubte. Die Flüchtlinge ſelbſt konnten am wenigſten an ſie glauben; ſie erwarteten ſie am ſchmerzlichſten. Sie mußten warten bis zum Jahre 1861. Doch — da hatten ſie nicht mehr darauf gewartet; nur We⸗ nige vielleicht. Unter den Wenigen war Roth! Wir hielten noch das ſo Manche enttäuſchende Zeitungs⸗ blatt in der Hand, da kam er eilig zu mir.

„Gehöre ich zu den Amneſtirten!“ rief er.

Er hatte ein Recht zu der Frage. Noch jetzt, im Jahre 1862, ſtrẽitet man ſich, wer amneſtirt ſei und wer nicht.

„Ich denke,“ antwortete ich ihm.

„Darf ich in die Heimath zurückkehren?“

„Das iſt eine andere Frage.“

Ich ſetzte ihm meine Bedenken auseinander. Auch ſie ſind noch heute nicht ſämmtlich gelöſt.

„Wird man, wenn ich zurückkehre, mich ein⸗ ſperren?“

Nach dem Willen des Monarchen könnte man es

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