Teil eines Werkes 
1. Band (1873)
Entstehung
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hatte ganz mit jener Faſſung eines Mannes geſprochen, der von einem harten Schlage getroffen iſt, der noch unter dem Drucke eines ſchweren Schmerzes leidet, der aber die hohe Kraft der männlichen Selbſt⸗ beherrſchung hat und durch ſie zum Herrn ſeines Schmerzes geworden iſt. So mit voller innerer Wahrheit. Von meinem Mißtrauen hatte er keine Ahnung, eben ſo wenig alſo auch von dem Grunde meines Mißtrauens. Und doch wollte, konnte es nicht ſchwinden, wenn ich an Ida dachte. Ich mußte ihm näher treten.

„Dir ſtand Niemand zur Seite in der Pflege der

Armen?“ fragte ich ihn.

„Die Erzieherin meiner jüngeren Geſchwiſter,“ ſagte er.

Er hatte, wie mir einfiel, ein paar jüngere Schweſtern. Sie wohnten bei ihm im Schloſſe, und Ida war alſo als ihre Erzieherin hier. Ich ſchloß es aus ſeiner Antwort, und ſo war es. Er hatte mir unbefangen, wie zerſtreut geantwortet, dennoch mußte ich weiter fragen.

„Du hatteſt wirkliche Hülfe an ihr?“

„Gewiß. Sie war meiner Frau ſchon lange eine