Teil eines Werkes 
1. Band (1873)
Entstehung
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Ida —?“ Ich hatte den Namen nicht ausgeſprochen, aber der Gedanke wollte mich vernichten.

Der Graf — mein Freund. — Er war Graf. Ich darf auf Ihre Verſchwiegenheit rechnen, wenn ich Ihnen auch nicht den Namen nenne?“

„Sie dürfen.“

Der Graf hatte mein Entſetzen nicht bemerkt. Er hielt ſein Geſicht mit ſeinem Taſchentuche bedeckt und athmete ſchwer darunter. Ich glaubte ihn ſchluchzen zu hören. Er faßte ſich wieder und nahm meine Hand.

„Verzeihe mir,“ ſagte er. „Ich konnte meinem Schmerze nicht wehren. Laß uns jetzt von Dir ſprechen. Ich ahne, was Dich zu mir, gerade hierher führt —“

„Nein,“ mußte ich ihn unterbrechen. „Nachher von mir. Erzähle mir zuerſt von Deiner lieben Frau.“

„Ich ſoll mir das Herz erleichtern, meinſt Du. Ich bin Dir dankbar dafür. Wohlan denn. Aber was ſoll ich Dir erzählen? Ein ſolcher plötzlicher Schlag betäubt.“

„Deine Frau ſtarb plötzlich?“