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ein unerfahrenes Mädchenherz von ſechzehn Jahren ſich ſchon berechtigt hält.
„Jungfer!“ rief eine übermüthig befehlende Stimme durch die Thür gegenüber.
Es war die Stimme der Neuvermählten.
Die Wirthstochter wollte zu ihr eilen.
„Noch ein Wort, Mamſell,“ hielt die Baronin ſie zurück.
„Was wird denn nun mit der Braut in der preußiſchen Heimath werden?“
„Man ſolle ſie abkaufen, wenn ſie ſich meldet, hatte die junge Frau geſagt. Sie gehe mit ihrem Manne auf Reiſen.“
Anna wollte gehen. Sie wurde noch einmal auf⸗ gehalten.
Der Baron hatte plötzlich einen Gedanken und in demſelben Augenblicke einen Entſchluß.
„Mamſell,“ ſagte er, „man kann doch auch in der Nacht Extrapoſt bekommen?“
„Gewiß,“ antwortete Anna, „zu jeder Stunde.“
Die Baronin ſah ihren Mann überraſcht, er⸗ wartungsvoll an.
Der Baron fuhr fort: „So beſtellen Sie die
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