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Und Geld hatten ſie doppelt nöthig. Der Baron war auch unter Berliner Gauner gerathen und, anſtatt zu rupfen, ſelbſt gerupft worden.
„Wenn wir,“ hatte er ſchon zu ſeiner Frau ge⸗ ſagt, „nicht bald einen Fang machen, ſo müſſen wir unſeren Wagen verkaufen.“
Sein ſchöner Reiſewagen war ſein Stolz und gab ihm, wo er mit ihm eintraf, von vornherein ein gewiſſes Anſehen.
„Sie hat Geld; wir werden ihr Geld haben!“ Das war der feſte Vorſatz der beiden Verbrecher von dem Momente an, da ſie mit Karoline über die gemeinſchaftliche Reiſe verhandelten, das blieb ihr Zweck während dieſer Reiſe.
Aber wie den Zweck erreichen?
Skrupulös waren ſie in der Wahl der Mittel oder des Mittels nicht.
Karoline Wild hatte kein Mißtrauen, ſchenkte aber auch ihren Reiſegefährten kein volles Vertrauen. Sie theilte ihnen nur mit, daß ſie zu ihrem Ver⸗ lobten reiſe und ihr Koffer ihre Ausſteuer enthalte.
„Aber nicht ihr Geld!“ ſagten ſich die Ver⸗ brecher.


