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Es war noch nicht ganz hell, als ſie in den Wagen ſtiegen.
Die Baronin war in einen weiten Mantel gehüllt deſſen Capuze ihren Kopf und den größten Theil ihres Geſichts bedeckte.
Karoline Wild, oder wie ſie auf der Reiſe hieß, das Fräulein, hatte nicht beſonders darauf geachtet.
Deſto mehr wurde ſie überraſcht, als auf der zweiten Station die Baronin den Mantel abwarf und darunter in Herrenkleidung erſchien.
Die Baronin lachte in ihrer munteren Weiſe über die Verwunderung des Fräuleins.
„Es iſt eine Marotte von mir,“ ſagte ſie. „So ſehe ich aus wie ein hübſcher junger Menſch von achtzehn Jahren, und ich entgehe allem dem Zwange, dem eine Dame, auch wenn ſie mit ihrem Manne reiſt, auf Reiſen unterworfen iſt.“
Karoline Wild hatte keine Bedenken atkte Ein Anderes wollte ihr dann aber doch auffallen.
Sie fuhren nur bei Tage. Wegen der nicht immer guten Straße konnten ſie täglich im Durch⸗ ſchnitt nicht mehr als zehn bis zwölf Meilen zurück⸗ legen. Sonderbar war es dabei, daß ſie ihe Nacht⸗
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