Teil eines Werkes 
1. Band (1873)
Entstehung
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ſchwemme diente, und deſſen Waſſer nicht gar ſauber war. Nach der Seite des Poſthauſes hin war ſein Ufer mit dichten Weiden bepflanzt, ſo daß man von dem Hauſe her das Waſſer nicht ſehen konnte.

Der Teich hatte die Aufmerkſamkeit des Fremden

erregt; er war an ihn herangetreten, hatte ſich dabei umgeſchaut, ob er geſehen werde, und hatte ihn dann, als er ſich allein glaubte, wie prüfend und meſſend umſchritten. An dem äußeren Ende hatte er ſogar eine Latte, die am Ufer lag, in das Waſſer geſteckt, als wenn er deſſen Tiefe meſſen wollte. Dann hatten ſeine Augen wieder das Poſthaus ge⸗ ſucht, als wenn er berechnen wollte, wie weit es entfernt ſei.

Darauf war er in die Schlucht gegangen.

In dieſer befand ſich wieder ein Teich. Es war ein Fiſchteich, mit klarem und durchſichtigem Waſſer.

Der Fremde ſchien dann die Umgebung zu prü⸗ fen. Außerhalb der Schlucht war von dem Teiche nichts zu ſehen; die Bergwände und davor ſtehendes dichtes Gebüſch verbargen ihn völlig. Daſſelbe Buſch⸗ werk umgab ihn auch faſt auf allen weiteren Seiten,

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