Teil eines Werkes 
1. Band (1873)
Entstehung
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Er hatte zwei Kinder, ſeine Tochter Anna, die ihm die Wirthſchaft führte, und einen jüngeren Sohn, Theodor, einen Knaben von vierzehn bis fünfzehn Jahren, der dem Vater im Bureau half, und auf dem Felde und in den Remiſen und Ställen nachſah.

Die übrigen Bewohner des Poſthofes waren Knechte und Mägde und Poſtillone, von denen einer zugleich Wagenmeiſter war.

Der Sohn des Poſthalters, oder Poſtmeiſters, wie er titulirt wurde, brachte gleichfalls eine Neuigkeit.

Der Reiſende, der nach Anna's Verſicherung der Boron Lange ſein mußte, hatte das Haus verlaſſen, auf dem Hofe ſich nach allen Seiten umgeſehen und

war dann nach der Bergſchlucht gegangen, an deren

Eingang die Poſtſtation lag. Dem Knaben, der auf dem Hofe ſich beſchäftigte oder auch nicht beſchäftigte, war aufgefallen, daß der fremde Herr ſo angelegent⸗ lich nach Allem blickte, und ſich dabei noch den An⸗ ſchein zu geben ſuchte, als ſchlendere er nur für nichts und wieder nichts umher. Er war dem Frem⸗ den, ohne daß dieſer es gewahrte, von weitem gefolgt.

Zwiſchen dem Poſthofe und der Bergſchlucht lag zur Seite ein Teich, der beſonders zur Pferde⸗