Teil eines Werkes 
3. Band (1873)
Entstehung
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dann meiner Sache um ſo gewiſſer. Es war eine ſchreckliche Hoffnung, die in meinem Herzen zitterte, eine entſetzliche Gewißheit, der ich entgegen ging.

Die arme, unglückliche Frau! hatte auch der alte Knecht geſagt.

Die Sonne warf ihre letzten Strahlen in die Zweige der hohen Eichen und dunklen Tannen, als ich an dem Forſthauſe ankam. Es war wieder ein⸗ ſam an dem einſam in dem tiefen Walde gelegenen Hauſe, ſtill und einſam, wie vor acht Tagen. In dem weichen Waldwege war der Wagen ohne Ge⸗ 1 räuſch heran gefahren. In dem Hauſe bewegte ſich bei unſerer Ankunft nichts. Man mußte uns nicht

gehört haben. Die Thür des Hauſes war verſchloſſen. Bevor ich klopfte, ging ich um das Haus herum; vielleicht war Jemand im Garten, vielleicht die blaſſe, leidende Frau ſelbſt wieder.

Im Garten war ſie nicht. Aber als ich an

einem offenen Fenſter vorbeigehen wollte, hörte ich

3 eine Stimme, einen leiſen, flüſternden, betenden Ton, und eine Kindesſtimme antwortete ihr wie eine