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aufgeſtellt. Das war Alles, was man in dem Zim⸗ mer ſah; kein Tiſch, kein anderes Möbelſtück befand ſich darin.
„Waren Sie ſchon früher in einem Kloſter?“ fragte der junge Mann ſeine Begleiterin, die aber für ihn noch der Knabe von vierzehn oder fünfzehn Jahren war.
„Noch nie. Aber Sie?“
„In meiner früheſten Knabenzeit einmal.“
„Und welche Erinnerung hat es in Ihnen zurück⸗ gelaſſen?“
„Wie an ein Mährchen aus der Kinderzeit.“
„Nicht wie an eine Legende?“
„Es war eben nichts Heiliges da. Der Bruder Koch — ich war mit einem Knaben hingegangen, der ein Verwandter des Kochs war; dieſer hatte ihn und mich eingeladen. Wir wurden zuerſt in die Küche ge⸗ führt; wir erhielten dort Jeder ein großes Butterbrod;
der Koch ſchmierte es uns. Das Brod war ein ganz
beſonderes, wie es nur im Kloſter gebacken wurde, aber es war gut; die Butter war dick aufgelegt; es ſchmeckte uns Knaben vortrefflich, und, wenn ich die Wahrheit ſagen ſoll, dieſes Butterbrod iſt mir am Lebendigſten


