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* „Und doch habt Ihr mir manches Heiligenbild geſchenkt, als ich noch klein war, und ich durfte Euch dafür den Herzgulden von meiner Mutter geben; er war für Euch allein. Der Pater Anſelmus bekam das Geld für das Kloſter.“
Der Bruder Pförtner ſchüttelte den Kopf.
„Das trifft Alles wohl zu; aber es war kein Knabe auf Haus Hallenberg.“
„Aber eine Tochter!“
„Gelobt ſei Jeſus Chriſtus!“ rief der Bruder voll Verwunderung. „Sie ſind es?“ 5 „Helena!“ „Fräulein Helena? Ja, wahrhaftig! Ja, ja! Meine Augen werden ſchwach, und die Sonne iſt ja auch nicht mehr am Himmel. Aber, gnädiges Fräu⸗ lein, was führt Sie denn hierher? Und in der Ver⸗ kleidung? Und am Abend?“ „Was mich hierher führt?“ — Aber Ihr ſollt es ſpäter erfahren, guter Bruder. Jetzt eine Bitte. Könnt Ihr mir Nachtquartier im Kloſter geben?“
Der Bruder erſchrak.
„Gegrüßt ſei die Mutter Gottes! Aber mein liebes, gnädiges Fräulein, ein Frauenzimmer darf


