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„Ich werde mein Leben vertheidigen.“
„Und ich werde bei Ihnen bleiben!“
Der Knabe ſprach die Worte entſchloſſen. In ſeinem feinen, mädchenhaften Geſichte zeigte ſich keine Spur einer Angſt mehr.
In ſeinem vollen, muthigen und entſchloſſenen Stolze ſtand der junge Mann neben ihm.
Der Schritt, den ſie hörten, kam näher, war dicht bei ihnen.
Der Knabe ſtellte ſich enger zu dem Fremden, mehr, wie wenn er Hülfe geben, als Hülfe ſuchen wolle; er zitterte ein wenig, wohl nur vor Ermat⸗ tung; die feſten Nerven des Mannes hatte er noch nicht. Aus dem Gebüſche trat ein kräftiger alter Mann hervor, mit Gewehr und Jagdtaſche. Es mußte der Förſter des Waldes ſein. Der Hahn ſeines Geweh⸗ res war geſpannt; er hielt es ſchußbereit.
„Bravo, mein Thier!“ rief er dem Hunde zu.
Dann ſtellte er ſich vor die beiden Fremden.
„Thun Sie das Terzerol da weg!“ ſagte er zu dem jungen Manne.
„Thun Sie Ihr Gewehr weg!“ erwiderte dieſer.


