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Sie gingen ſchweigend neben einander den Berg hinauf.
Der Knabe ſprach nach einer Weile wieder:
„Haben wir weit zu dem Kloſter?“
„Wenn wir die Höhe des Berges erreicht haben, ſo ſehen wir es zu unſern Füßen.“
„Im Thale?“
„Am Fuße des Berges.“
„Es hat alſo eine ſchöne Lage?“
„Wenigſtens eine einſame, wie ein Kloſter ſie haben muß.“
„Die Einſamkeit iſt wohl immer ſchön!“
„Für das Herz und die Phantaſie! Ich dachte an die Schönheit für das Auge.“
„Hm,“ ſagte der Knabe, „wo Herz und Phan⸗ taſie keine Schönheit entdecken, da wird auch das Auge ſie nicht finden.“
„Es käme doch darauf an,“ meinte der Fremde. „Aber —“
Er brach ab, als wenn es nicht der Mühe werth ſei, mit einem Knaben zu ſtreiten.
Dieſer wurde empfindlich.
„Aber?“ fragte er trotzig.


