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Zutrauen faſſen könne, trotzdem, daß dieſer bei ihrem erſten Begegnen erſchrocken zurückgefahren war.
„Hier in der Nähe muß ein Kloſter liegen,“ ſagte er.
Der junge Mann hatte ſich auch den Knaben näher angeſehen.
Er hatte in ein feines, friſches Geſicht, in ein Paar große dunkle Augen geſchaut, in denen ſich gleichfalls Entſchloſſenheit, aber zugleich Keckheit zeigte. Der Knabe konnte vierzehn bis fünfzehn Jahre zäh⸗ len; ſeiner Kleidung nach gehörte er zu den beſſeren Ständen; das ſchien auch die feine, intelligente Ge⸗ ſichtsbildung anzudeuten. Darum mochte auch der Fremde ihn nicht mit „Du“ angeredet haben.
„Zu dem Kloſter wollen Sie?“ fragte er den Knaben.
Dem Fremden ſchien auf einmal ein Gedanke ge⸗ kommen zu ſein.
„Ich werde Sie hinführen,“ ſagte er, „wenn Sie meine Begleitung annehmen wollen,“ ſetzte er jedoch hinzu.
Der Knabe beſann ſich doch.


