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Die Frithjofs Sage / von Esaias Tegnér ; aus dem Schwedischen von Gottlieb Mohnike
Entstehung
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Als hätt' er Etwas ihm zu entdecken, Vielleicht von Ingborg, der lieben Braut; Doch Keiner faßt den gebrochnen Laut.

Ellid' umſauſet nun froh die Zunge, So hüpft im Felde das Reh im Sprunge; Durch Heimathswogen der Kiel hingeht; Doch Frithjof munter im Steven ſteht. Er reibt die Augen und hält darüber Die Hand, und ſiehet zum Strand hinüber; Doch wie er reibet und ſchaut umher, Sein Framnäs findet er nirgend mehr. Die nackte Eſſe vom Staub aufſteiget, Wie Heldenbeine die Grabhöh zeiget; Des Pofes Stell' iſt verbranntes Land, und Aſch' umfliegt den verheerten Strand. Erbittert Frithjof vom Schiffe ſpringet, Zur Brandſtatt rings ihm das Auge dringet, Zu Thorſtens Höfen, zum Kindheitsplan. MWit krauſem Haar nun erſcheinet Bran, Sein Hund, der öfters ſo treu als muthig Für ihn ſich rang mit dem Bären blutig. Wie hüpft er munter in vollem Lauf! Wie ſpringt er freudig zum Herrn hinauf! Milchweißer Renner mit goldner Mähne Mit Rehesſchenkeln und Hals der Schwäne, Es ritt ihn Frithjof wohl tauſendmal, Kommt raſches Sprunges nun aus dem Thal, Er wiehert fröhlich, den Hals er wendet Nach Brot, oft ward es ihm ſonſt geſpendet. Doch Frithjof ärmer noch iſt als ſie,

Hat nichts zu geben den Treuen hie. —

Betrübt, ohn Haus — auf ererbtem Raine Steht Frithjof, ſchaut die verſengten Haine; Da wird er Hilding, den Greis, gewahr, Den Pflegevater im Silberhaar.

„Was hier ich ſehe, wohl konnt' ichs glauben,

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