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Die Frithjofs Sage / von Esaias Tegnér ; aus dem Schwedischen von Gottlieb Mohnike
Entstehung
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Woge tobt behert, will immer Ziehn den Segler tief hinab; Weißgrau, wie mit Aſchenſchimmer, Klaffet ein unendlich Grab.

„Blaue Polſter bettet . Ran uns in der Tiefe,

Mein doch harren deine

Polſter, Ingeborg!

Gute Burſche heben

Mir Ellides Ruder;

Kiel, gebaut von Göttern,

Trägt ein Weilchen noch.“

uebern Steuerbord Nun die See hinwühlt, Das Verdeck ſofort Hat ſie rein geſpült.

Ab vom Arm nun Frithjof ziehet Seinen Goldring, drei Mark ſchwer, Gleich der Morgenſonn' er glühet, König Beles Gab'iſt er;

Haut ihn durch mit Schwertesſtreichen,

Den der Zwerge Kunſt erſann,

Von den Stücken eilt zu reichen

Eines er an jeden Mann.

„Gold ja muß man haben,

Wenn man fährt zur Freite;

Keiner geh zur blauen

Ran mit leerer Hand.

Kalt iſt ſie zu küſſen,

Flüchtig zu umarmen; och die Seebraut feſſeln

Wir mit lauterm Gold.“