„Wenn ſtets ihr Drei zuſammen ſo werder ſtehn Dann wird nie euern Obmann der Norden ſehn; Denn Kraft der Königshoheit eng angeſchloſſen, Iſt blauer Stahl dem Goldſchild rund umgegoſſen.
Und grüßet mir die Tochter, die Roſe roth; Auf wuchs ſie in der Stille, wie ich gebot.
Umhegt ſie, daß der Sturmwind ſie nicht umwüthe, und heft' an ſeinen Helmhut die zarte Blüthe.
Auf dich, o Helge, deg⸗ ich des Vaters Sorg,
Wie eine Tochter liebe mir Ingeborg!
Zwang reizt ein Herz, das edel, doch ſanfte Lehre
Führt Mann und Weib, o Helge, zu Recht und Ehre. —
Zween Hügel macht uns, Söhne, und wählt die Stell Auf jeder Seit, am Buſen an blauer Well;
Ihr Lied gewährt dem Geiſte noch Wohlbehagen 3
und wie ein Drapa klinget der Woge Schlagen.
Umſtreut der Mond die Berge mit bleichem Schein, Und netzt der Thau der Mittnacht den Bautaſtein, Dann übers Waſſer, Thorſten, vom Hügelrunde Beſprechen wir zuſammen was bringt die Stunde.
Und nun lebt wohl, ihr Söhne! Jetzt eilet fort! Wir gehen zu Allfader, zum Ruheort, Wie müde Flüſſe ſehnend zum Meer hinſtreben. Heil wolle Frei und Oden und Thor euch geben!“
Frithjof tritt die Erbſchaft von ſeinem Vater an. Nun in den Hügel geſetzt war Bele und Thorſten der Alte,
Wie ſie es ſelber gewollt; auf jeglicher Seite der Meerbucht Hoben die Hügel ihr Rund, ein Bruſtpaar, welches der Tod ſchied.
Helge und Halfdan nach Volkesbeſchluß nun erbten zuſammen
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