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ſie den künftigen Ausſichten ihrer Kinder brachten, an⸗ genommen. A. Z. behauptete bis auf's Aeußerſte, ſie hätte am Meiſten darunter zu leiven.
„An Ihnen,“ ſagte ſie zu Hildegarde, „verliere ich die geduldigſte und verſtändigſte Zuhörerin, an Ihrem Gatten den aufmerkſamſten Freund; acht Jahre in⸗ nigen Zuſammenlebens, wie es bei uns ſtattgefunden, hat Sie ſo vollſtändig zu einem Theil unſerer Familie gemacht, daß Hermann und ich, in dem Bewußtſein, wie ſehr wir Sie vermiſſen werden, envlich zu dem lang hinausgeſchohenen, verzweifelten Entſchluß gekommen ſind, Hohenfels zu verlaſſen; wir hätten es ſchon längſt wegen der Erziehung unſerer Kinder thun ſollen.“
„O nein, verlaſſen Sie Hohenfels nicht, wir wer⸗ den gewiß das nächſte Jahr — jeden Sommer zurück⸗ theu riefen Hamilton und Hildegarde faſt in einem
them.
Aber ſie ſind nicht zurückgekehrt und es iſt auch keine Wahrſcheinlichkeit dazu. Veränderungen politiſcher und ſocialer Natur haben in Deutſchland ſtattgefunden, deren Ende ſich unmöglich vorausſehen läßt. So viel jedoch iſt gewiß, daß Bayern ſchwerlich bald wieder, wenn je, ſo ruhig und glücklich werden wird, als da dieſe Blätter zuerſt geſchrieben wurden: damals würde der verſtändigſte Bauer ſich geweigert haben, ſeinem Walzer, Bierkrug oder luſtigen Jodel wegen einer Zei⸗ tung zu entſagen, die je gedruckt wurde, oder um einer politiſchen Diseuſſion zwiſchen dem Schulmeiſter und Pfarrer zuzuhören! Jetzt eirkuliren Zeitungen in jeder Richtung und die Bauern leſen, denken und ſprechen mehr von Politik. als von inrer Ernte, und ſind natür⸗ lich geneigt, ſich Meinungen anzueignen, darauf berech⸗ net, ſie in ihrer eigenen Schätzung zu erhöhen, und diejenigen, die ſie ſonſt als über ihnen ſtehend betrach⸗ teten, zu ihrem Niveau verniederzuziehen.
Hohenfels iſt verkauft. Baron Z. fand die Braue⸗ rei mehr koſtſpielig als einträglich, da ſeine Inſpections⸗


