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weſen, jetzt mit Frau und Töchtern unterwegs nach Baden⸗Baden war; daß er beſorgte, ſie möchten Hilde⸗ garde's Anweſenheit bei ihm entdecken, die unedeln Schlüſſe, die ſie aus deren gegenwärtiger Lage ziehen möchten, fürchtete; daß er, um einer zufälligen Begeg⸗ nung auszuweichen, in den unbeſuchteſten Straßen herumgewandert war, bis die Schatten der Nacht und die Gewißheit, daß ſie ſich jetzt am Theetiſch befänden, ihm die Hoffnung gewährten, unbemerkt an ihren Ge⸗ mächern vorbeizukommen. Der Verſuch einer Erklärung gegenüber von Hildegarde würde hinreichend ſein, um ſie auf ſeiner augenblicklichen Entfernung von ihr be⸗ ſtehen zu laſſen. Es blieb ihm keine andere Ausſicht, als ſeinen perſönlichen Einfluß zu benützen und ſie zur Abreiſe von Frankfurt zu vermögen, ehe man ſie und ihn geſehen — ehe das Fremdenbuch Anlaß zu Erkun⸗ digungen über ſie gegeben hatte.
„Nun,“ ſagte Hildegarde, „ich habe ſicher ein Recht, Ihren Grund zu hören?“
„Recht! o wenn Sie von Rechten ſprechen, ſo ſind Sie es allein, die Tag und Stunde der Abreiſe be⸗ ſtimmen ſollten — Sie allein, die das Recht haben, Be⸗ fehle zu ertheilen; aber ich bat um eine Gunſt, — ich wünſche ganz beſonders, morgen zu ſehr früher Stunde in Mainz zu ſein.“
„Und wenn wir um drei oder vier Uhr Morgens abgehen, wird es nicht früh genug ſein?“
Hamilton ſah nur halb zufrieden aus.
„Es iſt mir zuwider, mich dafür anſehen zu laſ⸗ ſen, daß ich bei Nacht auf eine ſo plötzliche und ge⸗ heimnißvolle Weiſe — ſelbſt mit Ihnen — abreiſe,“ ſagte Hildegarde aufrichtig.
„Pielleicht haben Sie Recht — aber um drei Uhr Morgens — iſt die Anſtrengung nicht zu groß —2“
„O,“ ſagte Hildegarde lachend, „es wird Ihnen ſchwerer werden, fertig zu ſein, als mir.


