Teil eines Werkes 
7. bis 11. Bändchen (1854)
Entstehung
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— ich habe Sie nie etwas ſagen hören, das jenen gleich lautete.“

„Natürlich nicht — ich muß wohl warten, bis ich eine Frau habe.“

Hildegarde's Geſicht war während dieſes Geſprächs roth überlaufen. Hamilton ſchien davon ſo beluſtigt, daß die Ouverture, an der ihm ſo viel gelegen war, vergaß.

„Ihr Freund wußte durchaus nicht, wer ſie wa⸗ ren?“ fragte er, ſich über die Theetaſſe beugend.

„Nicht im Mindeſten,“ antwortete Major Stultz; „aber die Dame hat großen Eindruck auf Zimmermann gemacht; er ſchien ganz in ſie verliebt zu ſein.“

0 ſo!“ rief Roſenberg, „was ſagte ſeine Frau azu?“

„Sie ſagte, es ſei keine Urſache zur Eiferſucht, die Engländerin habe keinen Menſchen angeſehen, ſondern

ſei nur darauf bedacht geweſen, ihrem Mann zu ver⸗

ſichern, daß ſie nicht im Mindeſten Schaden genommen, obwohl ſie ordentliche Quetſchungen davon getragen ha⸗ ben müſſe, und habe augenſcheinlich alle Andern auf den Grund des Meeres gewünſcht! Ein gutes Beiſpiel für Dich, Creſcenz, auf nächſten Monat, he6 Creſcenz machte ein einfältiges Geſicht und wandte ich äb.

„Halb ſieben Uhr,“ rief Roſenberg, auf ſeine Uhr ſehend. „Ich muß fort. Herr Hamilton ſcheint zu ver⸗ geſſen, daß er mit mir in's Theater gehen wollte. Die Duverture wird vorüber ſein,“

„Aber nicht das Ballet,“ ſagte Hamilton, „und das Ballet iſt mir in MRobert“ am liebſten wenn ich zeitig dazu und zur Arie der Prinzeſſin komme, bin ich zufrieden.“

Roſenberg, der regelmäßig viermal in der Woche in's Theater ging und dem beſonders zuwider war, zu ſpät zu kommen, theils aus Furcht, über ſeiner Nach⸗ barn Füße ſteigen zu müſſen, um zu ſeinem Sitz zu