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treten. Selbſt der geräuſchvollen Beſuche der Madame Roſenberg, die unwandelbar darauf beſtand, ihm das Bett ſelbſt zu machen und alle ſeine Kiſſen glatt zu ſtreichen, gedachte er mit Vergnügen und wunderte ſich über die Ungeduld, mit der er dieſe wohlgemeinten Dienſte aufgenommen hatte, indem er ſich einſt ſo weit vergaß, um ihr in ſehr correctem Deutſch zu wünſchen, der Teufel möchte in höchſt eigener Perſon kommen und ihn von ihrer Gegenwart befreien, — ein Wort, das ihr über den Zuſtand ſeines Gehirns ſolche Be⸗ ſuſttiß einflößte, daß ſie ſogleich nach dem Doctor ickte.
Die Periode der Geneſung war jedoch auch nicht ohne ihre Freuden, und Hamilton wußte ſie zu ſchätzen. Hildegarde mußte ihm vorleſen oder mit ihm ſchwatzen, ſo oft er wollte; es war ihr verboten worden, ihm zu widerſprechen, oder mit ihm zu zanken, und als er eines Tags ſich über kalte Hände beklagte, hatte ſie Befehl erhalten, ihm Muffchen zu ſtricken und dieß auch mit anſcheinendem Vergnügen gethan — dann auch Schach ſpielen gelernt, um Biedermann's Stelle, wenn er nicht kommen konnte, einzunehmen und ſich matt machen zu laſſen, ſo oft es Hamilton beliebte, ohne außer Faſſung gerathen zu dürfen.
Er war zudem unmerklich thranniſch geworden — ſchalt ſie, wenn ſie zu lange beim Spaziergang aus⸗ blieb — weigerte ſich, ſein Eſſen zu ſich zu nehmen, wenn ſie es ihm nicht brachte, und beſtand darauf, daß die ganze Familie den Abend auf ſeinem Zimmer zu⸗ brachte, indem dieß das wirkſamſte Mittel war, daß ſie nicht zu den Hoffmanns gehen konnte.
Zu Hamilton's ſtandhaften Beſuchern gehörte Ma⸗ dame Berger, und ſie war immer willkommen, denn ſie beluſtigte ihn.
„Ich möchte nur wiſſen,“ ſagte ſie eines Tags, indem ſie ſich neben ihn auf den Sopha ſetzte, „wie lange Sie noch den Kranken ſpielen wollen. Es iſt


