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genießen. Sie können von dem beabſichtigten Ausflug ſprechen und mit den vielen Haſelhühnern groß thun, die Sie zu Hauſe im Auguſt geſchoſſen haben würden.“
Der Tag neigte ſich bereits zu Ende, als ſie in das Dörſchen Siegsdorf einfuhren; Lichter ſchimmerten hell durch die Fenſter, und von dem kleinen Wirths⸗ hauſe ertönte weit hin Geſang und Lachen.
„Ich glaube, wir fönnen nichts Beſſeres thun, als hier über Racht zu bleiben,“ bemerkte Baron Z., ſich plötzlich zu ſeiner Frau umdrehend.
„Ich erwartete einen ſolchen Vorſchlag, ſobald ich den Ton der Zither hörte,“ antwortete ſie.
„Darf ich?“ fragte er, mit der Peitſche ſpielend, während die Pferde ſichtbar wenig Luſt bezeigten, an einem Stall vorüber zu gehen, deſſen Behaglichkeit ſie mahrſcheinlich von früher her kannten, und aus eigenem Antrieb in den roh gepflaſterten Hof einbogen und vor der Thüre des Wirthshauſes hielten.
Die Wirthin bahnte ſich mit einiger Schwierigkeit durch den mit Bauern angefüllten Gang einen Weg nach der Thüre, wo ſie ſtehen blieb, um die Reiſenden in Empfang zu nehmen, während ihre runde Geſtalt durch das Licht hinter ihr in ein ſtarkes Relief verſetzt wurde.
Baron Z. erwiederte munter die unzähligen Be⸗ grüßungen, die ihm zu Theil wurden, als er ſich, ge⸗ folgt von ſeiner Frau und Hamilton, nach dem für Gäſte höhern Rangs vorbehaltenen Zimmer begab. Ein Tiſch war noch unbeſetzt, und nachdem die Wirthin mit ihrer Schürze die Brodkrumen weggeſtreift und einige darauf ſtehende leere Gläſer entfernt hatte, rückte ſie Stühle her und fragte, was ſie zum Abendeſſen be⸗ fehlen. „Ich habe ein Gemsviertel im Hauſe; viel⸗ leicht beliebt den Herrſchaften ein Ragout davon?“ Möchten Sie etwas von einer Gemſe zum Abend⸗ eſſen haben?“ fragte A. Z., gegen Hamilton gewendet.
„O gewiß!“ antwortete er eifrig.


