Teil eines Werkes 
1. bis 6. Bändchen (1854)
Entstehung
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„Dann, John, werden Sie das Halbdutzend voll machen,“ antwortete ſie lachend. „Aber nehmen Sie Vernunft an. Eine Familie, die ſich dazu verſtehen könnte, einen jungen Mann als Hausgenoſſen aufzu⸗ nehmen, und ohne einen Grad von Verwandtſchaft oder Connerion mit ſeiner Familie ſich in pekuniäre Ar⸗ rangements mit ihm in Bezug auf Koſt und Wohnung einzulaſſen, und was dergleichen mehr iſt, muß entweder in beſchränkten Umſtänden ſein, oder in einem viel niedrigeren Rang ſtehen, als die Ihrige. Ich erkenne an, daß ſolche Arrangements hier gewöhnlich und in manchen Fällen ſehr verſtändig ſind; aber wenn der Vorſchlag, wie gerade hier, von einer Wittwe mit drei unverheiratheten Töchtern ausging, fand ich ihn ſehr unverſtändig und lehnte ihn ohne Weiteres ab. Ohne Sie weder für einen Narren noch geneigt zu halten, in jedes Mädchen, mit dem Sie zufällig zuſammen⸗ wohnen, ſich zu verlieben, iſt doch, glaube ich, einige Gefahr für Sie vorhanden, ein Liebesverhältniß anzu⸗ knüpfen, das vielleicht für Sie oder eine andere Perſon nicht ohne großen Schmerz aufzulöſen wäre, oder her⸗ nach große Verlegenheit bereiten würde. Das Wohnen in Einem Hauſe mit drei Mädchen, die wahrſcheinlich in ihren Beſtrebungen, Ihnen zu gefallen, wetteifern würden, wäre eine ſtrenge Prüfung für die Wider⸗ ſtandsfähigkeit eines ſo jungen Mannes, wie Sie, und ich zweifle, ob Sie Probe halten würden.“

„Aber ich verſichere Sie —“

„Sie verſichern mich ohne Zweifel, daß Sie ein

Herz von Stein haben, jedenfalls nichts Sie bewegen fönne, ſich in ein Verhältniß mit einer Perſon einzu⸗ laſſen, die im Range unter ihnen ſteht und des Namens Hamilton unwürdig iſt, oder Ihrem Vater mißfallen

würde. Da Sie aber das Glück haben, der Erſtge⸗

borne zu ſein und folglich die Erbſchaft —“ „Verzeihen Sie mir, wenn ich Sie unterbreche,