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richten kann; auf alle Fälle mag er ſeine langen Beine auf einem von unſeren Bergen ſtrecken.“
„Sind Sie ein Jäger?“ fragte ſie engliſch, ſich wieder zu Hamilton wendend und auf dem Sopha Platz nehmend.
„Ganz und gar nicht, was das Schießen anbelangt,“ antwortete er, ſich bückend, ihr den Fußſchemel zurecht zu ſtellen, und ſeiner Verlegenheit mehr und mehr ent⸗ hoben, „aber ich würde mich ſehr freuen, eine Gems⸗ jagd zu ſehen.“
„Wenn Sie nicht, wie man es nennt, ein ſehr guter Schütze find,“ ſagte A. Z., „würde ich Ihnen eher zur Erſteigung eines Bergs oder einer Alpe, als zu einer Gemsjagd rathen, die ſehr ermüdend iſt und, wie ich mir vorſtelle, für Jemand, der nicht mit dem Schießen vortrefflich umzugehen vermag, wenig Intereſſe haben kann.“
„Alles, was neu oder national iſt, wird mir will⸗ kommen ſein,“ antwortete Hamilton. „Es iſt mir ſehr darum zu thun, von meinem Aufenthalt in Deutſch⸗ land Nutzen zu ziehen und ſo viel als möglich zu ſehen und zu hören; hauptſächlich wünſche ich mit einigen deutſchen Familien bekannt zu werden, um das Innere ihrer Häuſer und ihre häuslichen Gewohnheiten kennen zu lernen.“
Während er ſprach, hatte ſich A. Z. über ein klei⸗ nes Arbeitskäſtchen gebeugt, mit deſſen Inhalt ſie halb abweſend ſpielte. Jetzt blickte ſie auf und wiederholte ſeine letzten Worte: häusliche Gewohnheiten! Intereſſirt Sie das? — Aber ich habe vergeſſen: Ihr Vater ſchrieb mir über dieſen Gegenſtand, und ich war nahe daran, mit einer Familie in München Ihretwegen ein Ueber⸗ einkommen zu treffen.“
„Wie ſonderbar!“ rief Hamilton. „Mein Vater hat deſſen gegen mich mit keinem Wort erwähnt; ich unt ſeibſt meine Mutter wußte nichts von dieſem
lan.“


