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Er ſah jetzt auf ſeine Uhr und fand, daß es, bis er gefrühſtückt hätte, Zeit wäre, ſich zu einem Beſuch bei A. Z. fertig zu machen, das heißt, zu erfahren, welche Ausſichten er zu Anknüpfung einer nützlichen oder angenehmen Bekanntſchaft hätte. Er erkundigte ſich nach der Wirthin und fand ſie in der Küche, von wo ſie ganze Detachements von Kaffee und Semmel⸗ brödchen nach dem Garten entſandte. Zu ſeiner großen Ueberraſchung und Freude befahl ſie, ſein Frühſtück nach der Laube zu bringen, wo die Gräfin Zedwitz und ihre Tochter gerade frühſtückten, indem ſie bemerkte, dieß wäre der einzige noch vakante Platz im ganzen Garten. Mit einer gemiſchten Empfindung von Aengſt⸗ lichkeit und Neugierde folgte er. Während es auf dem Tiſch niedergeſetzt wurde, bemerkte er, daß eine behag⸗ lich ausſehende ältliche Dame eine Frage machte und die Antwort zu ihrer Zufriedenheit ausgefallen ſein mußte, denn ſie nickte mit dem Kopf und blickte dann auf ihn. Er verbeugte ſich und wurde mit einem gut⸗ müthigen Lächeln empfangen. „Sie kennt mich,“ dachte er, „und dieß iſt A. Z.“ Es hatte in Wirklichkeit nichts zu bedeuten, — aber — er würde die Tochter vorgezogen haben, die, wenn auch nicht im Mindeſten hübſch, doch einen muntern Geſichtsausdruck beſaß und ſo friſch ausſah, daß er unwillkürlich an den Zuber mit kaltem Waſſer dachte, aus dem ſie wahrſcheinlich vor einer halben Stunde erſt geſprungen war. 8
„Ich fürchte, Madame, Sie werden mich für z dringlich halten,“ begann er mit einer affektirt Schüchternheit, von der er in Wirklichkeit weit en fernt war.
„O keineswegs,“ rief die ältere Dame auf eng⸗ liſch, zwei⸗ oder dreimal mit dem Kopfe ſchüttelnd; „keineswegs! Sie ſind ein Engländer: es freut mich ſehr, eine Gelegenheit zu haben, engliſch zu ſprechen. Man verliert alle Uebung barin in Bädern. Ich ſchätze mich ſehr glücklich, Ihre Bekanntſchaft ii


