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zu wiederholen, und dieß entfernte alle Schwierigkeiten, denn die junge Dame ſprach ſo merkwürdig geläufig, daß die Unterhaltung fließender als vorher fortging.
Nach der oben angegebenen Probe kann man ſich jedoch vorſtellen, daß Unſinn genug geſchwatzt wurde; gleichwohl hatten ſie es verſtanden, ſich ſo gut zu unter⸗ halten, daß ſie wirklich vor dem Thore des ehemgligen Kloſters anhielten, ohne nur einen Schornſtein geſehen zu haben, der ſie darauf hätte aufmerkſam machen können, daß ihre Reiſe zu Ende eilte.
Die Stiefmutter von Creſcenz wartete, ſie in Em⸗ pfang zu nehmen, und überhäufte Hamilton mit Dank⸗ bezeugungen, während er vor Ueberraſchung ganz ver⸗ blüfft, kaum Zeit hatte, eilig ſeiner Reiſegefährtin zuzuflüſtern, — gewiß werde ich Sie wiederſehen, ſelbſt wenn ich mich entſchließen ſollte, morgen Seon wieder zu verlaſſen,“ und als er ihr aus dem Wagen half, ſetzte er noch hinzu, „wir müſſen es jedenfalls mit den Kreuzgängen im Mondſchein einmal probiren.“
Aber kein antwortendes Lächeln ſpielte um ihre Korallenlippen. Creſcenz ſchien ganz umgewandelt. Kaum hatten ihre Füße den Boden berührt, als auch dieſelben ſachte einer hinter dem andern ſich zurückzogen und zu ſeinem unendlichen Erſtaunen ein tiefer Bück⸗ ling, dergleichen ſehr junge Mädchen von ihrem Tanz⸗ meiſter zu machen gelehrt werden, ausgeführt wurde; darauf folgten einige nette und angemeſſene Worte des Dankes, die er, wären ſie nicht von einem glühenden Erröchen begleitet geweſen, als das vollendetſte Schau⸗ ſpielerſtückchen, das ihm je begegnet, betrachtet hätte.
Hamilton biß ſich in die Lippen und erröthete tief, als er mechaniſch der Wirthin durch eine Seitenthüre in das Kloſter folgte.
Er wurde über eine Hintertreppe auf einen langen Corridor geführt, an deſſen Ende ſich ein kleiner Gang befand, der in ein ziemlich großes, heiteres Zimmer
führte, das zu ſeiner großen Täuſchung keine bemerk⸗


