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Anſtrengung, um mit erkünſtelter Gleichgültigkeit hin⸗ zuzuſetzen:
„Beiläufig, Herr Havard, können Sie mir vielleicht ſagen, ob in der letzten Zeit Perſonen hier geweſen find, die denſelben Namen mit mir haben?“
Herr Havard ſah etwas verwirrt aus.
„Ich heiße Hamilton.“
„Hamilton — Hamilton!“ wiederholte er bedäch⸗ tig. „Wir haben eine Menge Hamiltons in unſerem Buche. Sie können auf der Stelle nachſehen. Ich will es Ihnen heraufſchicken.“
„So,“ murmelte Hamilton, während er im Zimmer auf und ab ging, — „Allem nach war der Brief doch nicht für mich oder meinen Vater beſtimmt! Das iſt die Folge davon, wenn man einen ſo ordinären Namen hat! Und doch iſt der Name an ſich gut; aber die Hamiltons haben ſich neuerdings ſo gewiſſenlos ver⸗ mehrt, daß ich nicht zweifle, mit der Zeit gibt es unſerer ebenſo viele, als der Smiths! Sollte jedoch in den letzten acht oder zehn Tagen kein Hamilton hier geweſen ſein, ſo halte ich dafür, ein Recht zu haben, den Brief mir anzueignen, denn A. Z. erklärt peutlich, er oder ſie, meinen Namen in der Fremdenliſte von München dieſen Angenblick geleſen zu haben, und wenn ich auch die Unregelmäßigkeit der Poſi nach einem ſo abgelegenen Orte, einen Zufall oder eine unerwartete Verzögerung noch ſo ſehr in Rechnung nehme, ſo be⸗ zieht man ſich doch wenigſtens auf eine Zeitung von ziemlich neuem Datum.“
„O, danke Ihnen,“ rief er, dem Kellner entgegen eilend, der gerade mit dem Fremdenbuch in's Zimmer trat. Zeigen Sie mir, ehe Sie wieder gehen, den Namen des Herrn, auf deſſen Zimmer mein Brief aus Verſehen gebracht wurde.“
Er deutete auf den Namen „Alexander Hambledon von London.“
Hamilton ſchlug die Blätter ſechs, acht, zehn Tage


