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ſchlief noch, als ich heim kam, und als ſie endlich auf⸗ ſtund, redeten wir ihr zu, daß ſie in das Zimmer unſrer Wirthin hinunterginge. Mittlerweile wurden die nöthi⸗ gen Anſtalten zur Beerdigung getroffen und das Kind in den Sarg gelegt.
Den andern Tag, nachdem Alles vorbei war, gab mir Frau Stokes drei von den Guineen zurück; und jetzt konnte ich mich nicht enthalten, ihr meine Beſorg⸗ niſſe und mein Elend unter Stöhnen und Schluchzen zu geſtehen und ihr zu ſagen, duß dieß das letzte Geld ſei, das ich beſäße, und wenn dieſes zu Ende ſei, ich nicht wiſſe, was aus dem beſten Weib werden ſolle, das je einen Mann beglückte.
Meine Frau befand ſich unten bei der Hauswirthin. Der arme Auguſt, der bei mir geblieben und eben ſo angegriffen war als unſereins, nahm mich am Arm und führte mich die Treppe hinunter. Wir dachten nicht mehr an die Schuldhaft und die Linien, die ich nicht uͤberſchreiten ſollte und machten einen weiten, weiten Spaziergang über die Blackfriarsbrücke hinaus, und der gute Kerl that ſein Möglichſtes, um mich zu tröſten.
Es war Abend geworden, bis wir zurückkamen. Die erſte Perſon, die uns im Hauſe begegnete, war meine gute Mutter, die mir um den Hals fiel und viele Thrä⸗ nen vergoß, und mir zärtliche Vorwürfe machte, daß ich ihr nichts von meiner Noth geſchrieben. Sie ſagte, ſie würde nie Etwas davon erfahren haben; weil ich aber nichts mehr von mir hätte hören laſſen, ſeit ich ihr die Geburt des Kindes kund gethan, ſei ſie unruhig gewor⸗ den, und da ſie einmal Herrn Smithers auf der Straße begegnete, habe ſie ihn gefragt, was er von mir wiſſe. Da ſei dieſer Herr ein wenig in Verlegenheit gekommen und habe ihr geſagt, er glaube, daß ihre Schwieger⸗ tochter ihr Wochenbett an einem Ort halten müſſe, der nicht ſehr behaglich ſei; daß die Frau Hoggarty nicht mehr bei uns wohne; endlich, daß ich im Schuldgefäng⸗ niß ſei. Dieſe Nachricht habe ſie beſtimmt, unverzüg⸗


