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chen Umſtänden meine Frau ſich befinde, ward er vor Scham noch röther, als ihn zuvor der Zorn gemacht hatte. „Sie dauert mich, daß ſie einen ſolchen Tauge⸗ nichts zum Manne hat,“ brummte er und trat zurück.
Ich verließ den Gerichtshof mit meinem armen Weibe und kehrte in unſer düſteres Gefängnißzimmer zurück.
Es war keine Kleinigkeit für ein ſo zartes Geſchöpf wie ſie, ſich an einem ſolchen Orte mit mir einſperren zu laſſen. Auch wünſchte ich ſehnlich, daß eines oder das andere von meinen Verwandten bei ihr ſein möchte, wenn ihre Zeit kommen ſollte. Allein ihre Großmutter konnte von dem alten Lieutenant nicht weg und meine Mutter hatte geſchrieben, daß, weil ja Tante Hoggarty bei uns ſei, es gut wäre, wenn ſie zu Hauſe bei ihren Kindern bleiben könnte. „Was für ein Glück iſt es bei all eurem Mißgeſchick,“ fuhr die gute Seele fort, „daß Ihr Euch an den Beutel Eurer edelmüthigen Tante halten könnt!“ Wahrhaftig an den Beutel der edelmü⸗ thigen Tante? Wo ſie nur hingekommen ſein mochte? — Auf das Land war ſie alſo nicht gegangen, wie ſie uns gedroht, eben ſo wenig hatte ſie an einen ihrer Freunde daſelbſt geſchrieben.
Weil aber meine Mutter ſchon ſo viel von ihrem Vermögen durch mein Unglück eingebüßt hatte und jetzt bei ihrem bischen Einkommen mit meinen Schweſtern, die ſie alle bei ſich hatte, kaum beſtehen konnte; ſie auch gewiß die Kleider vom Leibe verkauft hätte, um mir aus der Noth zu helfen, wenn ſie von meiner Lage Rachricht erhielte: ſo war ich und Marie einverſtanden, daß ſie durch uns nicht erfahren ſollte, wie es in der Wirklichkeit um uns ſtünde — ſo freudenlos, ſo ſchlimm, ſo elend auch dieſe Wirklichkeit war. Der alte Lieute⸗ nant Smith hatte ebenfalls nichts als ſeinen Halbſold und ſeinen Rheumatismus; ſomit waren wir in der That ganz verlaſſen.
Dieſe Periode meines Lebens und dieſes ſchauer⸗


