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Broughs immer,“ fuhr er fort. „Ich hatte einmal vier Grauſchimmel für ihn, ſo ſchön und billig man ſie nur haben kann; er wollte ſie aber nicht einmal anſehen, noch mit mir handeln, weil es Sonntag war.“
„Weil es ſcheinheilige Leute gibt,“ wendete ich ihm ein, „muß man darum noch nicht die Religion ſelbſt verwerfen. Und wenn Brough am Sonntag nicht mit Ihnen markten wollte, ſo hat er nur gethan, was er ſchuldig war.“
Ueber dieſe Zurechtweiſung von meiner Seite muß⸗ ten die Leute nur deſto mehr lachen; ſie betrachteten mich offenbar als den größten Miſſethäter. Ich war froh, daß ich bald von ihrer Geſellſchaft erlöst wurde, indem Auguſt mit Smithers mich zu beſuchen kam. Beide machten aber lange Geſichter. Sie wurden in mein Zimmer geführt, und ohne daß ich etwas beſtellt hatte, brachte Aminadab eine Flaſche Wein und Biſeuit herein, was ich wirklich ſehr artig von ihm fand.
„Trinken Sie erſt ein Glas Wein, Herr Titmarſh,“ fing Smithers an, und leſen ſie dann dieſen Brief. Das iſt eine ſchöne Bittſchrift, welche Sie heute Mor⸗ gen Ihrer Tante zugeſchickt haben. Hier haben Sie die Antwort darauf.“
Ich trank den Wein, und dann laß ich zitternd und bebend was folgt:
„Herr Titmarſh!
„Wenn Sie in der Gewißheit, daß ich Willens war, Ihnen dereinſt mein Vermögen zu hinterlaſſen, mich umbringen wollten, um dann deſto früher daſſelbe anzutreten, ſo haben Sie ſich gewaltig getäuſcht. Ihre Schlechtigkeit und Undankbarkeit würden mich freilich getödtet haben, wäre ich nicht — Gott ſei Lob und Dank! — in den Stand geſetzt worden, daß ich anders⸗ woher Troſt empfangen konnte.
„Seit bald einem Jahr habe ich unſäglich gelitten — Ihnen zu lieb. Ich habe Ihnen alles aufgeopfert


