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gekommen ſei. Ich hatte durchaus keine Luſt zum Eſſen, aber es war mir lieb, wenn ich nicht allein bleiben durfte — nur ſo lange, bis Auguſt käme, zu dem ich ſogleich geſchickt hatte, und der ganz in der Nähe wohnte.
Ich traf dort im vordern Zimmer um acht Uhr des Abends vier Herren, eben im Begriff, ſich zum Diner niederzulaſſen. Zu meinem größten Erſtaunen befand ſich darunter ein Herr B., der erſt ſeit einer halben Stunde mit ſeinem Begleiter, Herrn Lock, einem Offi⸗ cianten des Gefängniſſes zu Horſham, angekommen war. Er war vornehmen Standes, und mit ſeiner Verhaft⸗ nahme verhielt es ſich alſo: Als ein ſorgloſer, gutmü⸗ thiger Menſch hatte er Wechſel zu einem hohen Betrag für einen Freund endoffirt, der ſelbſt von guter Familie und unzweifelhafter Ehrenhaftigkeit mit hundert feier⸗ lichen Schwüren ſeine Ehre verpfändet hatte, daß er die fraglichen Wechſel bezahlen würde. Nachdem der Herr B. die Wechſelbriefe endoſſirt hatte, vergaß er mit der ihm eigenen Gedankenloſigkeit die ganze Sache, und daſſelbe paſſirte zufällig auch dem Freund, dem er den Gefallen gethan. Anſtatt mit dem Geld in Lon⸗ don zu ſein, und ſeine Verbindlichkeiten zu erfüllen, reiste der Letztere in der Welt herum, und gab dem Herrn B. nie auch nur mit Einem Wort zu verſtehen, daß die Wechſel ihm zur Laſt fallen würden. Der junge Mann lag in Brighton am Fieber krank darnieder, ward von einem Gerichtsvogt aus dem Bette geholt, und bei dem abſcheulichſten Wetter in das Gefängniß zu Hor⸗ ſham geſchleppt. Sein Uebel hatte ſich verſchlimmert und als er nothdürftig hergeſtellt war, ward er nach London in das Haus des Herrn Aminadab gebracht, wo ich ihn traf — bleich, abgemagert, dabei immer hei⸗ ter und guter Laune, ein Candidat des Todes. Er lag auf einem Sopha und hatte das Eſſen beſtellt, zu dem ich geladen war. Der arme Tropf danerte einen in der
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