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Die Geschichte von Samuel Titmarsh und dem großen Hoggarty'schen Diamant : drei Bändchen / von W. M. Thackeray
Entstehung
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men würde — am Ende der Woche zahlte ich daſſelbe baar aus an deren Anwalt, und Roundhand hatte ohne alle Frage ſeine Wette verloren.

Soll ich ſagen, woher das Geld kam? Jetzt nach Verfluß von zwanzig Jahren hat es nichts zu ſagen, wenn es bekannt wird. Ja es gereicht überdieß zwei Perſonen zur höchſten Ehre, die aber nicht mehr am Leben ſind.

Als ich oberſter Commis wurde, war ich veranlaßt häufig zu Brough auf ſein Zimmer zu gehen, und er ſchien jetzt von Neuem geneigt, mich in ſein Vertrauen zu ziehen.

„Liebes Kind,“ ſagte er einſtens zu mir, nachdem er mir feſt ins Geſicht geblickt, „haben Sie nie von dem Schickſal des großen Herrn Silberſchmidt in Lon⸗ von gehoͤrt?“ Natürlich hatte ich das. Herr Silber⸗ ſchmidt, der Rothſchild ſeiner Zeit — ich habe wirklich gehört, daß der letztere berühmte Mann zuerſt Commis bei Silberſchmidt geweſen — nahm ſich das Leben, weil er ſeinen Verbindlichkeiten nicht nachzukommen vermeinte; hätte er nur vier Stunden länger gelebt, ſo hätte er erfahren, daß er 400,000 Pfund beſitze. „Ihnen frei herausgeſagt,“ fuhr Herr Brough fort, „ich bin in Silberſchmidts Falle. Mein vormaliger Aſſocié Hoff hat Wechſel im Namen der Firma zu ungeheurem Be⸗ trag ausgeſtellt, und ich habe dafür einſtehen müſſen. Ich bin in vierzehn Klagfällen, die von den Gläubigern der hölliſchen Ingwerbier⸗Compagnie anhängig gemacht wurden, verurtheilt worden, und alle Schulden hat man um meines bekannten Wohlſtands willen mir aufgebür⸗ det. Wenn man mir jetzt nicht Zeit läßt, ſo kann ich nicht bezahlen, und der langen Rede kurzer Sinn iſt der, daß unſer Geſchäft ruinirt iſt, wenn ich nicht bis Sonnabend 5000 Pfund anſchaffen kann.“

„Was! die Weſtviddleſer ruinirt?“ ſagte ich, indem ich an die Jahresrente meiner armen Mutter dachte⸗

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