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Die Geschichte von Samuel Titmarsh und dem großen Hoggarty'schen Diamant : drei Bändchen / von W. M. Thackeray
Entstehung
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Es iſt unnöthig, die große Pracht des Feſis zu be⸗ ſchreiben, die Unzahl von Lampen im Landhaus und Gar⸗ ten, die Menge der Wagen, welche anfuhren, die Haufen von Neugierigen, welche draußen ſtunden, oder das Eis, die Muſik, die Kränze und Blumengewinde; endlich das kalte Nachteſſen. Die ganze Beſchreibung war gut ge⸗ geben in einer Modezeitung von einem Berichterſtatter, der vom Gelben Löwen gegenüber Alles mit anſah und in jenem Journal auf's Umſtändlichſte erzählte bis auf die Anzeige ver vornehmen Herrn und Damen, die ihm von deren Bedienten und Kutſchern beſchrieben worden, welche in das Bierhaus kamen, um ihren Porter zu trinken. Zutheuerſt die Namen der Gäſte hatten den Weg in dieſelbe Zeitung gefunden und es gab auf meine Koſten ein tüchtiges Gelächter, als unter den Titeln der hohen Herrſchaften auch mein Name in der Reihe der „Ehrenwerthen“ ſtand. Am andern Tag machte Brough bekannt, daß der redliche Finder eines Halsbands mit Smaragden, das auf dem Ball von John Brough Eſg. zu Fulham verloren gegangen, hundert und fünfzig Guineen erhalten würde. Doch ſagten Einige von unſern Leuten, dieſer Verluſt ſei eine pure Erdichtung, und Brough wolle blos damit zu verſtehen geben, wie großartig es bei ſeiner Geſellſchaft zugegangen. Allein das ſagten ſie wohl nur aus Neid, weil ſie nicht geladen worden waren.

Natürlich hatte ich meine Diamantnadel vorgeſteckt und mich in meinen beſten Staat geworfen, nämlich meinen blauen Frack mit goldnen Knöpfen, wie oben erwähnt, Nankinhoſen und ſeidene Strümpfe, eine weiße Weſte und weiße Handſchuhe, die ich expreß für den Ball gekauft, angezogen. Allein mein Frack war eben auf dem Land gemacht, hatte eine ſehr hohe Taille und kurze Ermel, und ich muß darin einem Theil der großen Welt, die da verſammelt war, ſehr aufgefallen ſein; denn ſie gafften mich eine gute Weile an und ſtanden zuſammen, um mich tanzen zu ſehen, was ich auch nach meinen beſten